25 September 2010, Samstag

Kampf um gewerkschaftliche Rechte bei Rimaks dauert an

Die in den Fabriken der Firma Rimaks in Bartın und Tuzla von der Arbeit ausgeschlossenen ArbeiterInnen leisten weiterhin Widerstand. Die bei der Gewerkschaft der Beschäftigten in der Textil- und Bekleidungsindustrie (TEKSİF) organisierten ArbeiterInnen befinden sich inzwischen seit über einem Monat im Arbeitskampf.

An den beiden Rimaks-Standorten Bartın und Tuzla waren innerhalb von zwei Monaten 133 ArbeiterInnen wegen gewerkschaftlicher Organisierung von der Arbeit ausgeschlossen worden, Der stellvertretende Vorsitzende der Istanbuler Vereinigung der Textil- und Konfektionsexporteure, Ahmet Akbalık, entliess in seinem eigenen Betrieb Özak Tekstil mit der gleichen Begründung 13 Beschäftigte.

Rimaks produziert u.a. für bekannte Marken wie Zara und Calvin Klein. Seit Juni diesen Jahres hatten ArbeiterInnen des Unternehmens begonnen, sich bei der Gewerkschaft TEKSİF zu organisieren. Gegen ihre Organisierung wurde zunächst mit Drohungen vorgegangen. Seit über einem Monat leisten die Betroffenen vor den Fabriken Widerstand gegen dieses unrechtmäβige Vorgehen.

UNTERSTÜTZUNG AUS EUROPA

Die Aktionen der Rimaks-ArbeiterInnen werden von der International Textile, Garment and Leather Workers Federation (ITGLWF) sowie der spanischen Gewerkschaft FITEQA in Form von Solidaritätsbesuchen unterstützt.

Arbeits Welt

Anahtar Sözcükler