17 Haziran 2010, Perşembe

GLOBALE WIRTSCHAFTSKRISE:

Gewerkschaften warnen G-20-Länder

In einer gemeinsamen Erklärung der 12 weltweit führenden Gewerkschaften forderten dieselben die G-20-Länder auf, die Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern zu schützen und Maßnahmen gegen Angriffe auf Arbeiterinnen und Arbeiter zu treffen.

In der im Vorfeld des am 26. Juni im kanadischen Toronto stattfindenden Gipfels der G-20 veröffentlichten Erklärung ging es um die globale Krise, Beschäftigung und die Rechte der Arbeitenden.

Unter den von der Krise Betroffenen seien es insbesondere diejenigen, die ihre Arbeit verloren hätten, sowie weibliche Beschäftigte, die noch jahrelang die Folgen der Krise zu zahlen hätten, hieß es in der Bekanntmachung.

Die globalen Gewerkschaften fordern von den G-20-Ländern Schritte, die zu einem nachhaltigen Beschäftigungsanstieg führen. Die einigen Ländern auferlegten strengen finanziellen Auflagen hingegen führten zu Entlassungen und verschärften soziale Probleme.

Wie die gemeinsame Erklärung herausstellte, hat es seit dem Beginn der Krise einen Anstieg der offiziellen weltweiten Arbeitslosigkeit auf 34 Millionen gegeben; ein weiterer Anstieg ist zu erwarten. Um die Beschäftigungssituation von vor der Krise wiederherzustellen, müssten mindestens 300 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden.